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Geschichte

Schon seit dem 14. Jahrhundert wurde in unserer Gemeinde St. Peter ob Judenburg und im angrenzenden Möschitzgraben Eisen zu Schwert-, Armbrust- und Werkzeugstahl verarbeitet. Ab dem 16. Jahrhundert wurde daraus eine hauptsächlich auf Sensen und Sicheln spezialisierte Verarbeitungsindustrie. Die Hammergewerke waren entstanden. Ihre Gesellen nannten sich die Hammergesellen.

Diese Gesellen und Arbeiter hielten über Jahrhunderte den Brauch des Krampus und Perchtentreibens in den Rauhnächten und am Krampustag aufrecht und verkleideten sich. Als Begleiter des heiligen Nikolaus fungierte eine dunkle Gestalt aus der sich im Laufe der Zeit der Krampus entwickelte und der Untertan des heiligen Nikolaus war und in seinem Auftrag Geschenke an brave Kinder und Schläge an schlimme Kinder verteilte.

Durch das Absterben der Hammergewerke und der eisenverarbeitenden Betriebe ging auch viel Brauchtum verloren. Aber das Nikolaus und Krampusgehen wurde immer noch hochgehalten und hielt sich über die Jahre. In St. Peter ob Judenburg wurde es von den jungen Burschen des Ortes betrieben und dabei wurden auch viele Hausbesuche auf Bestellung gemacht.

Schon in den letzen Jahren wurde in unserem Ort das Nikolaus und Krampustreiben wieder verstärkt betrieben. Bis sich endlich eine Gruppe gesammelt hatte und erste Ideen einer Vereinsgründung mit dem Ziel unser Brauchtum zu erhalten und diesen Tag besser für die Ortsbevölkerung zu gestalten.

Im Herbst 2003 war es dann endlich so weit. Nach einem lustigen Beisammensein kamen wir wieder auf die Idee der Perchtengruppe und nach einiger Überredungskunst unseres Obmanns und Oberperchte Christian wurde die Gruppe der St. Peterer Hammerperchten gegründet. Aufgrund der oben geschilderten Geschichte entschlossen wir uns die Hammerperchten zu nennen.